Pressemitteilung

Nachhaltiges Bauen: Naturstein punktet mit Energieeinsparungen
Würzburg, 9. Juni 2008 - Mit einem integrierten Energie- und Klimaprogramm will die Bundesregierung den CO²-Ausstoß in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent senken. Teil des Programms sind neben umwelt-, wirtschafts- und forschungs- vor allem baupolitische Rahmensetzungen. Natürliche Baustoffe wie beispielsweise Naturstein rücken wieder in den Vordergrund. "Als Baumaterial reduziert Naturstein den CO²- Ausstoß erheblich", erklärt Reiner Krug, Geschäftsführer des Deutschen Naturwerkstein-Verbands (DNV). Einer der Gründe: für die Herstellung des Natursteins wird lediglich bei der Gewinnung und Bearbeitung Energie verbraucht. Wegen der großen Gesteinsvorkommen in Deutschland sind die Transportwege für das Baumaterial zudem kurz. Naturstein ist überdies ein altbewährtes Baumaterial. Betrieb und Instandhaltung von Natursteinbauten erfordern kaum Energie.

Nicht wenige Architekten und Bauplaner fürchten die Investitionskosten für Naturstein und greifen auf vermeintlich kostengünstigere Baustoffe zurück. Nicht nur bei Großbauten im öffentlichen Sektor, auch bei Prestigeprojekten privater Bauherren wird jedoch zunehmend auf die Nachhaltigkeit der Gebäude und die Gesamtkosten während der Nutzung geachtet. Ein Umstand, der Naturstein letztlich in die Hände spielt - ist das Material doch gemessen
an seiner Nutzungsdauer günstiger als künstliche Baustoffe. "Den Investitionskosten stehen die langfristig günstigen Unterhaltskosten sowie die hohe Lebensdauer entgegen," erläutert der Geschäftsführer des DNV den Kosten-Nutzen-Vorteil des natürlichen Baumaterials.


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